Jubiläumskonzert

Aufführung in der Herz-Jesu-Kirche Bregenz

Am Freitag, 12. September 2008, 19:30 Uhr
G.Ph. Telemann: Concerto in D-Dur
H. Purcell: O sing unto the Lord
G.F. Händel: Dettinger Te Deum
Andreas Lebeda, Bass
Carolin Büchel, Alt
Thorsten Stammberger, Tenor
Bregenzer Festpielchor
Barockorchester "concerto stella matutina"
  Leitung: Markus Landerer
Kartenvorverkauf: Friedrich Schmidt Tel. 0664/2147472  Eintritt: EUR 14,-- (EUR 18,-- Abendkasse)

Jubiläumskonzert 60 Jahre Bregenzer Festspielchor

Programm

Das Jubiläumskonzert des Bregenzer Festspielchores vereint geistliche Werke von zwei "britischen" Komponisten, die im Jahr 2009 besondere Gedenktage haben werden: Henry Purcell (350. Geburtstag) und Georg Friedrich Händel (250. Todestag). Hautptwerk ist das "Dettinger Te Deum" von Georg Friedrich Händel, das anlässlich des offiziellen Dankgottesdienstes zur Feier des Sieges der Schlacht um Dettingen am Main im Jahr 1743 uraufgeführt wurde. England und Österreich hatten in dieser Schlacht die Franzosen besiegt. Kompositionsstil und Instrumentation, bei der den Trompeten eine wesentliche Funktion zukommt, unterstreichen den Glanz des Sieges nachdrücklich. Händel arbeitete neben den zu erwartenden pompösen Tönen für das strahlende Gotteslob auch vielschichtiges menschliches Fühlen mit tief anrührenden Tönen in die Musik ein. Nach der Uraufführung wurde Händels Dettinger Te Deum als eine der "gewaltigsten Schöpfungen des Meisters" und als ein "wahrhaft menschliches und erhabenes Werk" gefeiert.

Markus Landerer

Markus Landerer

Markus Landerer ist seit Jahresbeginn 2007 Domkapellmeister am Dom zu St. Stephan in Wien und unterrichtet daneben Chorleitung, Dirigieren und Gregorianik am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch.
Der aus Bayern stammende Musiker wurde 1976 geboren. Er absolvierte umfangreiche Studien in Katholischer Kirchenmusik, Chorleitung und Orchesterdirigieren an den Musikhochschulen in München und Stuttgart. Er ist Stipendiat im Dirigentenforum des Deutschen Musikrates.
Mit dem Bregenzer Festspielchor arbeitet Markus Landerer seit 2005 und war für die Einstudierungen von Verdis "Trovatore", Puccinis "Tosca", Brittens "Spring Symphony" und in diesem Jahr für Händels "Solomon" und Prokoffiews "Alexander Njevsky" verantwortlich.

Andreas Lebeda

Andreas Lebeda

Andreas Lebeda wurde in Gmunden geboren und erhielt seine erste musikalische Ausbildung in Steyr. Er studierte an der Universität Salzburg (Germanistik) und am "Mozarteum" (Gesang, Klavier, Dirigieren, Musikpädagogik); Meisterkurse führten ihn zu Elisabeth Schwarzkopf, Kurt Widmer, Burga Schwarzbach und Elisabeth Grümmer. Entscheidende Anregungen erhielt er in der Klasse von Nikolaus Harnoncourt am "Mozarteum" sowie als Schüler von Kurt Widmer an der Musikakademie Basel.
1990 erfolgte sein Operndébut unter René Jacobs in Montpellier und Innsbruck; seither führten ihn Konzerte, Liederabende und Opernproduktionen in bedeutende Musikzentren in Europa, Südafrika, Japan und in den USA sowie zu zahlreichen internationalen Festivals.

Concerto Stella Matutina (CSM)

Concerto Stella Matutina

Concerto Stella Matutina (CSM) ist der Name eines jungen, dynamischen Barockorchesters aus Vorarlberg, das sich mit Spielfreude und Virtuosität der Barockmusik verschrieben hat.
Die Musiker des CSM stammen größtenteils aus Vorarlberg. Ihre Spielfreude und die Spezialisierung für die historische Aufführungspraxis mit Originalinstrumenten hat sie zu gesuchten und geschätzten Partnern bei vielen großen Barockensembles in Europa werden lassen.
Das CSM versteht sich einerseits als eingespielter, souveräner Klangkörper zur Begleitung von Chorprojekten, andererseits als Orchester, das sich in den verschiedensten Besetzungen vom Kammerensemble bis zum klassischen Orchester der Interpretation anspruchsvollster Werke des Barock und der Klassik widmet.

Bregenzer Festspielchor

Tosca-Chor 2007

In das Jahr 1948 fiel - zwei Jahre nach der Gründung der Bregenzer Festspiele - die Schaffung des Bregenzer Festspielchores. Während des 60jährigen Bestehens des Chores gab es zahlreiche Mitwirkungen sowohl auf der Seebühne als auch im Festspielhaus.
Erfreulich ist der junge Nachwuchs im Chor: Durch die Verpflichtung von Domkapellmeister Markus Landerer, der als sehr engagierter und dynamischer Dirigent ausgezeichnete Kontakte zu Gesangsstudenten am Landeskonservatorium pflegt, konnten viele neue und junge Mitglieder gewonnen werden. Weitere Details über die Chorgeschichte oder Mitwirkungen.